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Enttätowierung

Tätowierungen (man unterscheidet zwischen professionellen Schmucktätowierung und der Laientätowierung) sind in der Regel fürs Leben gedacht. Doch häufig möchte man die „Kunstwerke“ mit zunehmendem Alter wieder loswerden. Sie stören im Job, die Haut wird älter und das Tattoo verliert Kontur und Form oder man hat sich einfach nur daran satt gesehen.

Mit den heute zur Verfügung stehenden Lasertechnologien können Tätowierungen gezielt, schonend, schmerzlos und vor allem narbenfrei entfernt werden. Durch unsere langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet, stehen uns die aktuellsten Lasersysteme für Ihren Tattootyp zur Verfügung. Je nach Farbe und Tiefe kommen unterschiedliche Lasertypen (z.B. Rubin-,Alexandrit- oder Yaglaser) zum Einsatz.

Wie funktioniert die Laserbehandlung?

Während der Behandlung werden auf die Tätowierung Laserblitze appliziert. Auf der Haut fühlen sich diese Impulse wie ein leichtes Prickeln an. Die Energie der Laser-
strahlen wird von der Tätowierungsfarbe wesentlich stärker aufgenommen als von der normalen Haut. Dadurch werden die tätowierten Farbpigmente „zersprengt“. Da die Energiestöße extrem kurz sind, wird das umliegende Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die gelaserten Hautstellen ziehen körpereigene Fresszellen (Makrophagen) an. Diese nehmen die Farbpartikel auf und transportieren sie über das Blut ab.

Für die vollständige Entfernung sind fast immer mehrere Sitzungen erforderlich (besonders bei farbigen Tattoos) .Die Anzahl hängt von der Menge der Farbpigmente, der Stichtiefe und der Art und Anzahl der Farben ab. Zwischen den Sitzungen sollten Abstände von circa 4 bis 6 Wochen eingehalten werden, um der Haut Zeit zum Abtransport der zersprengten Pigmente zu geben. Bei allen Laserbehandlungen muss auf eine entsprechende Nachbehandlung geachtet werden. Direkte Sonnenbestrahlung oder Solarium sollten einige Wochen vermieden werden.
Was kostet die Behandlung?

Da es sich bei der Entfernung einer Tätowierung um einen kosmetischen Eingriff ohne medizinische Indikation handelt, muss diese von den Patienten selbst übernommen werden. Nur in Ausnahmefällen übernehmen Krankenkassen die Kosten, wie z.B. bei unfallbedingten Schmutztätowierungen oder medizinisch notwendigen Tätowierungen vor Operationen. Die Kosten variieren dabei stark, je nach Größe und Farbe des Tattoos, sowie Anzahl der notwendigen Sitzungen.

Gibt es Nebenwirkungen, Risiken oder Komplikationen?

Die Laserbehandlung sollte ausschließlich von erfahrenen, möglichst zertifizierten Ärzten durchgeführt werden, da z.B. allergische Reaktionen unter der Therapie nicht völlig auszuschließen sind. Auch ein Erkennen maligner (bösartiger) Hautveränderungen unter der Tätowierung ist  meist nur bei einem Hautarzt sicher gewährleistet. Da es sich bei einer Laserbehandlung nicht um einen invasiven Eingriff im klassischen Sinne handelt, sind Risiken und Nebenwirkungen überschaubar und überaus selten.

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