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Entfernung störender Hauterscheinungen

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Die Vorstellung einer „perfekten“ Haut, ohne Flecken, Unebenheiten oder Makel bleibt für fast jeden Menschen ein Wunschtraum. Die meisten dieser Veränderungen sind harmlos (Altersflecken, Warzen, Besenreiser, Leberflecken etc.) und bedürfen aus medizinischer Sicht keiner Therapie. Trotzdem erfahren viele Menschen, insbesondere an gut sichtbaren Stellen wie dem Gesicht, durch diese Veränderungen einen enormen Leidensdruck. Die kosmetische Entfernung der meisten dieser Erscheinungen ist durch Methoden der modernen Medizin heute nahezu komplikationslos möglich. Die Mög-
lichkeiten der Behandlung erstecken sich von einer mikrochirurgischen Entfernung bis hin zur Laserbehandlung. Welche Methode bei einem Patienten Anwendung findet, richtet sich selbstverständlich nach der Art und Lokalisation der Veränderung. Nachfolgend sind die Veränderungen aufgelistet, die in der Curaderm GmbH mit erfahrenen Dermatologen häufig und erfolgreich behandelt werden können:

Altersflecken:

Altersflecken sind den Sommersprossen im Prinzip sehr ähnlich, entstehen aber vorwiegend jenseits des 35. Lebensjahres oder später. Oft häufen sie sich jedoch schon ab dem 28. Lebensjahr, denn ab diesem Alter beginnt der natürliche Alterungsprozess. Im Gegensatz zu den Sommersprossen, die am gesamten Körper vorkommen können, sieht man sie vorwiegend an den belichteten Teilen des Körpers, also im Gesicht, auf den Handrücken, an den Armen und am Décolleté. 50% aller Menschen über 50 Jahre sind davon mehr oder weniger betroffen.

Eine Möglichkeit der Behandlung ist die Therapie mittels Fabrstoff-Laser, bei dem die oberflächlichen, gefärbten Hautbezirke abgetragen werden. Bei kleineren Flecken kann auch ein Rubin-Laser angewendet werden. Mit Lichtblitzen wird hier die Pigmentschicht aufgelöst und nach einigen Tagen sind die pigmentierten Stellen verschwunden.

Couperose

Die roten Äderchen an Wangen oder Nase sind gedehnte Blutgefäße, die sich nicht mehr zusammenziehen können. Mögliche Ursachen sind der vermehrte Einfluss von Kälte oder Hitze, es kann aber auch hormonelle oder genetische Gründe haben. Am besten hilft in diesem Fall ein Gefäßlaser, der die Blutzufuhr stoppt und die Gefäße dadurch unsichtbar macht. Nach etwa einer Woche sind die Äderchen dann bis zur Unkenntlichkeit verschwunden. Mit einem Farbstofflaser kommt es häufiger zu kleinen Blutergüssen, die nach ein bis zwei Wochen abheilen. Bei besonders ausgeprägten Formen der Couperose sind drei bis fünf Sitzungen erforderlich. Damit die Couperose nicht zurückkehrt, müssen Sie die Haut vor starken Temperaturschwankungen schützen, um so einer erneuten Entstehung wirksam vorzubeugen.

Besenreiser

Besenreiser sind kleinste Krampfadern in der Haut, die sich erweitert haben und mit Blut gefüllt sind. Sie sind durch die Haut als hellrote Gefäßbäumchen, dunkelblaue Äderchen oder rötliche Flecken sichtbar. Besenreiser treten bei einer angeborenen Bindegewebs-
schwäche auf. Sie können auf ein Venenleiden hinweisen, da die Besenreiser immer mit größeren Venen in Verbindung stehen. Liegt ein Venenleiden vor, kann sich das Blut der Venen bis in die Besenreiser “zurückstauen”. Ohne wirksame Gegenmaßnahmen oder eine ärztliche Therapie, können sich die Beschwerden verschlimmern und sich zu ausge-
prägten Krampfadern oder sogar einem Unterschenkelgeschwür (sog. Ulcus cruris) ausweiten. Es gibt allerdings viele Menschen, bei denen sich außer den Besenreisern keine weitere Venenschwäche entwickelt.

Bei der modernen Laserbehandlung wird die Wellenlänge des Lichts so gewählt, das hauptsächlich rote Strukturen (d.h. die erweiterten Äderchen) den Energiestrahl absorbieren und beseitigt werden und das umgebende Gewebe (d.h. auch die oberen Hautschichten) geschont werden. Die Lasertherapie eignet sich besonders für die feinen rötlichen, sehr oberflächig liegenden Besenreiser. Für die tiefer liegenden, bläulichen Besenreiser ist das Laserverfahren nur eingeschränkt geeignet.

Bei der Lasertherapie kann es zu Braunverfärbungen der Haut kommen. Deshalb sollte in den Wochen vor, während und nach der Behandlung UV Bestrahlung (Sonne, Solarium) gemieden werden.

Eine weitere, schnelle und wirkungsvolle Methode, sich lästiger Besenreiser zu entledigen, ist eine Verödung der störenden Gefäße mit Aethoxysklerol. Dabei wird mit einer feinen Nadel, ein Schaum in die Gefäße gespritzte, der zu einem sofortigen Verschluss führt – der Körper sorgt dann innerhalb der nächsten Tage bis Wochen selbst für den Abbau. Ein Erfolg ist hier sofort sichtbar.

Hyperpigmentierungen

Die Hyperpigmentierungen (=Dunklerfärbungen) der Haut entstehen durch eine verstärkte Bildung von Melanin, dem dunklen Farbstoff der Haut. Sie treten häufig nach Verletzungen, bei Operationsnarben oder nach Entzündungen (auch postinflammatorische Hyperpigmentierungen genannt) auf.

Hyperpigmentierungen können sehr gut mit dem Laser entfernt werden, da nur die oberen Hautschichten betroffen sind. Die Entfernung mit dem Yag-Laser erfolgt nach dem Prinzip der selektiven Photothermolyse. Dabei werden die dunklen Pigmente zerstört. Die Zahl der notwendigen Behandlungen kann stark variieren. Nach einer Behandlung empfehlen wir unseren Patienten auf Sonneneinstrahlung zu verzichten und auf besonderen Sonnenschutz zu achten.

Feuermal Entfernung

Was ist ein Feuermal?

Ein Feuermal (Naevus flammeus) ist eine gutartige, zumeist angeborene Hautveränderung. Sie ist eine Folge fehlgebildeter Hautgefässe und wird im Volksmund auch Storchenbiss oder aufgrund ihrer oftmals dunkelroten Farbe Portweinfleck genannt. Ursachen der Entstehung sind bisher nicht geklärt. Die Größe eines Feuermals variiert stark, kann jedoch in Einzelfällen ganze Körperpartien bedecken.

Beim Feuermal sind feine Blutgefäße unterhalb der Oberhaut krankhaft erweitert. In seltenen Fällen neigen diese Gefäße auch zu Wucherungen, sodass die Haut in diesen Bereichen verdickt sein kann oder Knoten ausbildet. In der Regel ist diese Veränderung jedoch eher harmlos; Entartungen sind selten. Häufiger dagegen treten bereits bei kleinsten Verletzungen erhebliche Blutungen auf

Wie kann man es behandeln?

Meist sind es ästhetische Gesichtspunkte, die Patienten dazu bewegen, sich einer Behandlung zu unterziehen, insbesondere wenn das Feuermal gut sichtbar ist, wie z.B. im Gesicht. Feuermale kann man unter anderem chirurgisch entfernen lassen; eine weitaus elegantere Methode ist jedoch die Behandlung mittels Farbstofflaser. Hierbei werden die Gefäße durch die Energie des Laserimpulses verödet und in der Folge vom Körper abgebaut.

Wie erfolgversprechend ist eine Behandlung?

Die Therapie eines Feuermals ist umso erfolgversprechender, je jünger und heller es ist. Der Aufhellungsprozess erfolgt schrittweise, daher sind immer mehrere Sitzungen notwendig. Die meisten Behandlungen können ohne örtliche Betäubung durchgeführt werden. Patienten beschreiben die Empfindung dabei wie das Schnippen eines Gummibandes auf die Haut. Auf Wunsch kann allerdings eine schmerzstillende Creme auf den Hautbereich aufgetragen werden. Nach Abschluss aller Sitzungen ist das Ergebnis in der Regel sehr positiv, sodass eine Unterscheidung von behandelter zu normaler Haut nicht mehr möglich ist. Postoperativ sollte das betroffene Hautareal 8-10 Tage geschont werden. Intensive Reinigungsmaßnahmen jedweder Art oder das Aufbringen von Make-up, sollten in dieser Zeit unterbleiben. Danach ist die Haut wieder voll belastbar.

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