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Chemical Peeling

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Wann ist ein Peeling sinnvoll?

Unter dem Begriff „Chemical Peeling“ versteht man eine Behandlung der Haut mit Fruchtsäuren. Dies führt zu einer Glättung der Hautoberfläche und beseitigt Hautunreinheiten. Dabei werden als Nebeneffekt die Kollagenfasern der Haut gestrafft. Eine solche Behandlung dauert etwa 15 Minuten. Dazu werden ansteigende Konzentrationen von Fruchtsäurezubereitungen aufgetragen. Bei folgenden Erkrankungen ist mit einem positiven Effekt durch eine Peeling Behandlung zu rechnen:

  • Akne
  • Pigmentstörungen
  • oberflächliche Narben und unruhiges Hautrelief
  • oberflächliche Falten und Hautalterungserscheinungen

Bei einer Erkrankung wie Akne ist eine direkt an die Behandlung anschließende Akne Therapie ("Aknekosmetik") sinnvoll. Nach frühestens 14 Tagen kann eine nächste Sitzung erfolgen, da abhängig von der Ausprägung der Hautprobleme vielfach bis zu 6 Peeling-Sitzungen notwendig sind.

Gibt es Nebenwirkungen?

Hauterscheinungen wie Rötung, Brennen sowie in seltenen Fällen leichte Hauterosionen sind Indikatoren einer erfolgreichen Behandlung. Die Rötungen halten für etwa 2-3 Tage an und können mittels Camouflage (stark deckendes Make-up) abgedeckt werden.
Hinzu kommen leichte Abschuppungen der Haut, sowie eine eventuelle Krustenbildung. Vorhandene Schuppen und Krusten sollten nicht selbstständig entfernt werden, da dies zu einer Narbenbildung führen kann. Bei zu tiefem Peeling könnten in seltenen Fällen Vernarbungen, dunkle Pigmentierungen und Depigmentierungen (weiße Flecken) auftreten. Nach dem Peeling sollte eine geeignete Hautpflege aufgetragen werden. Im Anschluss an die Behandlung sollte intensive Sonnenbestrahlung sowie ein Besuch im Solarium vermieden werden.

Narbenkorrektur

Was tun mit der Narbe?

Fast jeder Mensch besitzt Narben, die er sich im Laufe des Lebens durch Unfälle, Operationen, Verbrennungen oder Krankheiten angeeignet hat. Befinden diese sich an sichtbaren Körperregionen, entspricht dies oft nicht den ästhetischen Erwartungen vieler Patienten. An Körperregionen, wo die Haut oft gespannt und belastet wird (z.B. Rücken, Oberarm) entstehen häufig große, breite Narben. Hier bietet die plastische Chirurgie Möglichkeiten, entstandenen Narben nachhaltig zu verbessern. Je nach Narbentyp, Größe und Lokalisation gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Korrektur, die wir gerne mit Ihnen besprechen.

Ist eine Korrektur auch bei Aknenarben möglich?

Akne ist eine meist hormonell bedingte Erkrankung der Haarfollikel und Talgdrüsen, unter denen meist Jugendliche in der Pubertät stark leiden. Bei besonders ausgeprägten Formen der Erkrankung bleiben unschöne Narben zurück, die viele Patienten über lange Jahre stark belasten. Aknenarben, sowie die meisten anderen Narbenformen sind atrophe Hautbereiche. Atroph bedeutet eingesunken, d.h. die Narbe liegt tiefer als das normale Hautniveau. Diese kleinen Grübchen entstehen, wenn die Wundheilung gestört ist und der Körper nicht genügend wundschützendes Bindegewebe produzieren kann.

Wie erfolgt die Korrektur von Aknenarben?

Die Entfernung kann z.B. durch den Einsatz eines CO2-Lasers vollzogen werden. Während des sogenannten Laserresurfacings, wird die oberste Hautschicht gleichmäßig und präzise abgetragen. Durch den natürlichen Heilungsprozess bildet sich eine neue Hautschicht, die Ihr Gesicht wesentlich glatter und regelmäßiger erscheinen lässt. Besonders tiefe Aknenarben können zusätzlich gezielt mit einem Präparat unterspritzt und somit angehoben werden. Die Aknebehandlung wird unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose ambulant durchgeführt und dauert je nach Umfang zwischen 30 min und 2 Stunden. Das Ergebnis der Narbenkorrektur ist abhängig von Art und Größe der Narbe, sowie dem individuellen Wundheilungsverlauf.

Birgt die Behandlung spezielle Risiken?

Selbst bei kleineren Eingriffen wie einer Narbenkorrektur gilt: Eine Operation ohne Risiken gibt es nicht. Speziell bei der Narbenkorrektur kann es in seltenen Fällen zu Pigmentverschiebungen oder längeren Rötungen der behandelten Areale kommen. Diese bilden sich jedoch erst nach einiger Zeit selbstständig zurück. Daher bieten wir diesen Eingriff ausschließlich in den Wintermonaten an.

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Maßanfertigung von Kompressionsstrümpfen

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Die Curaderm GmbH ist unmittelbar an die dermato-chirurgische Hautarztpraxis Dr. Hoffmann angegliedert und blickt auf viele Jahre Erfahrung in der Maßanfertigung von Kompressionsstrümpfen zurück. Im Jahr 2012 wurden wir nach ISO 9001 bzw. 13485 als Sanitätshaus der Klasse 2 zertifiziert.

Warum sollte ich Kompressionsstrümpfe tragen?

Viele Menschen, besonders bei Berufen mit viel stehender oder sitzender Tätigkeit, kennen das Gefühl schwerer Beine. Dies kann bereits ein erstes Anzeichen für eine Überlastung des venösen Blutsystems sein. Diesem Phänomen, sowie vielen anderen Erkrankungen des venösen Blutsystems, kann mittels Kompressionsstrümpfen wirksam vorgebeugt werden. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Erkrankungen, für die eine Anpassung solcher Strümpfe aus medizinischer Sicht unbedingt notwendig ist. Der Leidensdruck vieler Patienten kann damit drastisch reduziert und ein weiteres Fortschreiten der Krampaderbildung wirkungsvoll unterbunden und die Lebensqualität erheblich verbessert werden.

  • primäre und sekundäre Varikose
  • Varizen in der Schwangerschaft
  • Leitveneninsuffizienz
  • Thrombophlebitis (superfiziell) sowie Zustand nach abgeheilter Phlebitis
  • Zustand nach Thrombose
  • Postthrombotisches Syndrom
  • chronische Veneninsuffizienz der Stadien I bis III nach Widmer
  • Ödeme in der Schwangerschaft
  • posttraumatische Ödeme
  • zyklische idiopathiesche Ödeme
  • Lymphödeme
  • Lipödeme
  • Angiodysplasien
  • Unterstützung der Sklerosierungstherapie
  • nach venenchirurgischen Eingriffen
  • Stauungszustände infolge von Immobilitäten (z.B. beim arthrogenen Stauungssyndrom)
  • Thromboseprophylaxe

Warum bei uns anpassen?


Als zertifiziertes Sanitätshaus Klasse 2 mit direktem Anschluss an die venenchirurgische Praxis Dr. Hoffmann haben wir uns auf die Maßanfertigung von Kompressionsstrümpfen spezialisiert und erzielen hier seit vielen Jahren deutliche Erfolge bei Patienten. Im Institut der Curaderm GmbH sind alle Mitarbeiter speziell geschult – eine ständige Weiterbildung ist uns ebenso wichtig.

Wir empfehlen das Tragen von Kompressionsstrümpfen nicht nur als Behandlung bei bestehender Erkrankung, sondern auch als Profilaxe um Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen. Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, ob auch für Sie eine solche Behandlung in Frage kommt, beraten wir sie gern persönlich und individuell. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Welcher Strumpf ist der richtige?

Heutzutage gibt es viele Arten von Kompressionsstrümpfen, die sich in Größe, Art, Form und Farbe unterscheiden. Die richtige Auswahl ist hier nicht immer leicht und erfordert fachkundige Beratung durch unsere geschulten Mitarbeiterinnen und Ärzte. Diese ist besonders wichtig, da es einige Krankheitsbilder gibt, bei denen das Tragen solcher Strümpfe unbedingt unterlassen werden sollte. Zu diesen Erkrankungen gehören beispielsweise:

  • fortgeschrittene periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • dekompensierte Herzinsuffizienz
  • septische Phlebitis
  • Phlegmasia coerulea dolens

Entsprechend des zu behandelnden Krankheitsbildes, ist der notwendige Kompressionsdruck auf das Bein jeweils verschieden. Deshalb legt in der Regel der Arzt fest, welche der 4 im Gebrauch befindlichen Kompressionsklassen, seiner Diagnose und dem Therapieziel entspricht. Hier bieten wir die Möglichkeit zwischen den Stärkeklassen CCL1 – CCL4 zu variieren.

Die Druckverteilung im Strumpf ist im Fesselbereich mit 100% am größten und verringert sich nach oben hin auf 50% im Kniebereich und 25% im Oberschenkelbereich. Die Kompressionsklassen werden deshalb anhand des Druckes im Fesselbereich eingeteilt. Der mit dem Kompressionsstrumpf ausgeübte Druck wird in der Regel als mm Hg (also entsprechend dem Druck, den eine "X" Millimeter hohe Quecksilbersäule ausüben würde) oder in kPa (Kilopascal) angegeben. Für das Ausmessen bzw. Anpassen der Strümpfe haben wir ein Formular entwickelt, bei dem Ihr Bein an bis zu 12 Stellen vermessen wird. So gewährleisten wir eine exakte Anpassung an Ihre individuellen Bedürfnisse. Optimaler Tragekomfort und zufriedene Patienten sind das Ziel unserer Versorgung.

Schweißdrüsenentfernung

Ist übermäßiges Schwitzen normal?

Viele Menschen leiden unter dem Phänomen einer vermehrten Schweißproduktion, sodass sie oftmals auch ohne körperliche Anstrengung übermäßig schwitzen. Männer wie Frauen erleben die als Hyperhidrose bekannte Erkrankung als Belastung und Einschränkung im alltäglichen Leben. Die am stärksten betroffenen Körperregionen sind dabei die Achselhöhlen. Schweißflecken auf der Kleidung und unangenehmer Geruch können oft auch durch regelmäßigen Gebrauch von Deodorants nicht vermieden werden. Es gibt mehrere medizinische Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen, jedoch bietet lediglich die Entfernung der Schweißdrüsen eine dauerhaft zufriedenstellende Lösung.

Wie kann ich mir das Absaugen der Schweißdrüsen vorstellen?

Durch ein Absaugen axillärer Schweißdrüsen werden 60-80% der Schweißdrüsen schonend entfernt. Diese „wachsen nicht nach“, sodass der Erfolg dieser Methode dauerhaft ist. Ein vermehrtes Schwitzen in anderen Körperregionen wird nach dieser Behandlung nicht beobachtet. Der Eingriff wird analog zur Fettabsaugung in Tumeszenz-Lokalanästhesie durchgeführt. Dazu werden zwei winzige Schnitte ober- und unterhalb der Achselhöhle als Zugang zum OP-Gebiet gemacht. Durch diese wird eine spezielle Anästhesielösung eingebracht, die es nach einer kurzen Einwirkzeit ermöglicht, die Schweißdrüsen schonend zu entfernen. Über 80% der Patienten sind nach der Operation nahezu beschwerdefrei und dauerhaft "trocken". Diese Methode dauert etwa 1-2 Stunden und lässt sich bisher nur im Achselbereich anwenden.

Wie erfolgt die Betäubung?

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit an, die Operation sowohl in Lokalanästhesie als auch unter Vollnarkose durchführen zu lassen. Nach der Operation wird ein Druckverband angelegt oder in Kompressionsmieder im Achselbereich getragen. Eventuelle Schwellungen bilden sich nach wenigen Tagen zurück. Bereits unmittelbar nach dem Eingriff sind die Achselhöhlen dauerhaft trocken. Nach einer Ausheilungszeit von etwa vier bis sechs Wochen, kann der Patient wieder ganz normal Sport treiben.

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